Fitness und Wohlbefinden

Parkour

Parkour ist die „Kunst der effizienten Fortbewegung“. Bei der Sportart Parkour bewegt man sich ohne Hilfsmittel – nur mit der eigenen Körperkraft und einer guten Technik – typischerweise über natürliche Hindernisse wie Geländer, Treppen oder Mauern um das vorgegebene Ziel möglichst effizient und kraftsparend zu erreichen. Zu der Abteilung Parkour gehören im TVW auch die beiden verwandten Disziplinen „Tricking“ und „Freerunning“.

Der Schwerpunkt des Trainings – hauptsächlich für Könner - liegt eindeutig beim Tricking.

Die Parkourer, Freerunner und Tricker sind Mitglieder des TVW seit dem 1.Juli 2019.

Gestartet ist die Abteilung mit etwa 10 Aktiven im Alter von 12 bis 24 Jahren. Nun nehmen ca. bis zu 30 Sportler und Sportlerinnen regelmäßig am Training teil.

Team ParkourParkour wird hauptsächlich im Freien an den dort befindlichen natürlichen Hindernissen - die das Überwinden zulassen – geübt. Sportbegeisterte können beim TVW ab 10 Jahren – je nach körperlicher Grundverfassung - trainieren die "Kunst der effizienten Fortbewegung" und stärken dadurch Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung, Disziplin, Konzentration, geistige Stärke und Kreativität. Die zu beherrschenden Elemente werden im Hallentraining vermittelt um sie später im Freien auch sicher und gekonnt anzuwenden. Beim Parkour geht es darum, sich in Perfektion, effizient, schnell, flüssig und ohne jegliche Hilfsmittel fortzubewegen. Man überwindet Mauern, balanciert auf Geländern, klettert, springt oder hangelt von Ast zu Ast. Die Möglichkeiten der Fortbewegung sind nahezu grenzenlos. Wichtig dabei ist das richtige Training!

Alleine üben ist möglich, aber in fortgeschrittenen Gruppen wird manchmal auch ein Wettbewerb veranstaltet und hier kommt die Funktion eines „Vormachers“ (heißt beim Parkour: Traceur) ins Gespräch. Einer läuft den Parkour ab und überwindet die Hindernisse mit Hilfe bestimmter Sprünge usw. und alle Nachkommenden machen es nach. Diese Art Parkourlauf kann auch nach Zeit bewertet werden. Kraft, Ausdauer, Konzentration, Gleichgewicht, Körperbeherrschung, Disziplin, Selbsteinschätzung sowie geistige Stärke und Kreativität müssen trainiert werden, um dem Ziel katzenartiger Fortbewegung näher zu kommen. Parkour ist keine (Wettkampf)-Sportart, sondern vielmehr eine kreative Kunst, Philosophie bzw. Lebenseinstellung, die dabei hilft, die eigenen durch Körper und Umwelt gesetzten Grenzen zu erkennen und zu überwinden, ohne damit andere mit seinem Können beeindrucken zu wollen.

Tricking wird dagegen ausschließlich in der Halle trainiert: Auf dem Tumblingboden, an Wandflächen und an den üblichen Turngeräten. Tricking ist aus verschiedenen Kampfsportarten, Gerätturnen sowie auch dem Breakdance hervorgegangen. Personen, die Tricking betreiben, werden Tricker genannt. Tricking besteht hauptsächlich aus Schrittkombinationen, Salti und Schrauben. Um deren Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und somit eine eventuelle Jury bzw. andere Tricker zu beeindrucken. Dabei zeigen sie auch akrobatische Bewegungen wie Schrauben und Salti in ihren Sportauftritten. Das Ziel dabei ist nicht, wie beim Turnen üblich, das streng nach Vorschrift zu präsentieren, sondern eine beeindruckende Darstellung von Bewegungen mit dem eigenen Körper. Aber auch hier sind die Faktoren Kraft, Ausdauer, Konzentration, Gleichgewicht, Körperbeherrschung, Disziplin, Selbsteinschätzung sowie geistige Stärke und Kreativität von großer Bedeutung und müssen stetig trainiert werden. Mit der Internet-Revolution zu Beginn des 21.Jahrhunderts erreichte Tricking ein breiteres Publikum. Gegen Ende des Jahres 2003 entwickelte sich eine Online-Community zu Tricking, wodurch Tricker aus der ganzen Welt zusammenkamen. Mit dem Aufstieg von YouTube waren Tricker in der Lage, ihre Videos mit anderen auf der ganzen Welt zu teilen. Damit erfuhr Tricking einen massiven Anstieg an Interesse und Popularität. Das Resultat war eine neue Generation von Bewegungskünstlern.

 Freerunning ist kein Synonym für Parkour, sondern eine eigene Disziplin, deren Techniken sich zum Teil mit denen von Parkour und auch Tricking überschneiden. Freerunning bedeutet, sich zu bewegen - in jeder beliebigen Umgebung. Der Körper wird kreativ bewegt und kann sich dabei seine komplette Surroundings ohne Einschränkungen – in der Halle oder im Freien - zunutze machen. Beim Freerunning sollte immer der ganze Körper in Bewegung sein. Das Repertoire der Bewegungen im Freerunning unterliegt keiner Struktur und keinen Grenzen; es wird ständig durch die Kreativität der Anhänger erweitert. Oftmals bieten akrobatische Bewegungen aus dem Turnen erste Anregungen, werden übernommen und die Techniken der Umgebung angepasst.

 Wie sieht das Training aus?

 Gelehrt werden diverse Techniken die sich in zwei Gruppen unterteilen: In Teilnehmer die im Tricking und Parkour bereits Vorkenntnisse haben und solche die am Training teilnehmen, wollen um die neue Trendsportart kennen und beherrschen zu lernen. Grundsätzlich gilt wie bei allen Sportarten die übliche Aufwärmphase. Dabei ist besonders wichtig die Sprunggelenke – die ja am meisten gefordert sind – zu mobilisieren. Nach der Aufwärmphase treffen sich „Könner“ an der Tumblingfläche und trainieren ihre Moves. Hierbei ist der Kontakt untereinander sehr intensiv; denn jeder zeigt einen Sprung, eine Sprungfolge und es wird versucht nachzuvollziehen oder aber selbst durch Kreativität weitere Sprünge und Sprungfolgen zu präsentieren. Zum Erlernen kreativer Sprungfolgen unterstützt man sich gegenseitig, hilft sich und muntert auf. Der Trainer ist hierbei nur Begutachter, Belobiger oder auch Kritiker und das manchmal sogar lautstark. Aber wichtig ist noch die „moderne, belebende“ Musik. Ebenso unabdingbar sind Videoaufnahmen die gegenseitig begutachtet, kritisiert und vor allen Dingen auch beklatscht werden.

Gibt es Wettkämpfe?

Parkour: Ja, u.a. veranstaltet der DTB (Deutscher Turner Bund) Wettkämpfe u.a. im

Landschaftspark Duisburg. Zuletzt leider coronabedingt ausgefallen.

Tricking: Jein, aber diese nennen sich: Gatherings – keine Wettkämpfe im üblichen Sinn – und finden weltweit statt mit mehreren hundert Teilnehmern*innen. Es gibt dabei keine klaren Vorschriften hier zählt die Spektualität, Virtuosität und Kreativität möglichst mit eigenem USP. Benotungen gibt es keine, nur lautstarke Beifallskundgebungen. Und das natürlich bei „gut“ hörbarer, fetziger, anfeuernder, taktiger, soundiger Geräuschkulisse (Musik).

Freerunning: Absolut nein. Ein Sport für Solche, die es nicht so spektakulär haben möchten, dennoch mit fantastischen Sprungkombinationen brillieren.

Für wen sind Parkour, Tricking, Freerunning geeignet?

Parkour: Jungen und natürlich auch Mädchen bzw. junge Frauen ab 11 Jahren (turnerischen Vorkenntnissen und Bewegungsaffinität vorausgesetzt)

Tricking: Junge Männer und Frauen ab 17 Jahren mit Grundkenntnissen der Grundsprünge am Boden wie Salti (vorwärts, rückwärts sowohl aus dem Stand als auch im vollen Lauf) Überschläge, Seithandstandüberschläge, Flick-Flack, Radwenden, Schrauben, Flips, Butterfly, Gatherings usw., usw.

 Freerunning: Hierfür werden in unserem Training nur grundsätzliche Informationen gegeben und auch diverse Sprünge in Verbindung mit den Parkourern vermittelt.

Oft haben schon junge Menschen vorbeigeschaut, die sich zunächst der Sportart Calisthenics verschrieben haben. Calisthenics ist ein international gebräuchlicher Kulturbegriff, welcher Eigengewichtsübungen integriert. Calisthenics umfassen das Repertoire des klassischen Gerätturnens und diverse akrobatische Übungen.

Wann kann ich anfangen?

Jederzeit. Auf Basis der vorstehend genannten Informationen.

Kann ich mich verletzen?

Ja, wie bei jeder Sportart sind Verletzungen möglich aber, wenn man die Anweisungen durch die einzelnen Leader der Trainingsgruppen befolgt, vermeidbar. Wichtig ist die Aufwärmphase die im Detail vermittelt wird. Ebenso gehört dazu Disziplin, Befolgung der gegebenen Anweisungen. Auch müssen die Elemente öfters geübt werden; denn nur ständiges Training bringt den Erfolg.

Was gibt es noch Besonderes zu berichten?

Ende Dezember 2019 nahmen drei TVWler, auf Einladung des Veranstalters, am Hooked Gathering in Amsterdam teil. Die Farben des TVW vertraten: TVW-Tricker Faouzi El Mourabit, Mikal Bayir und Maximilian Schwarz. Es war ein ultimatives Event mit mehreren 100 Teilnehmern aus der ganzen Welt. Leider konnten die TVW Jungs zwar im sogenannten Singlebattle als auch im Teambattle überzeugen aber die weltweite Konkurrenz mit den spektakulären Vierfachsprüngen waren einfach unschlagbar.

Ein Traum der Abteilung ist die Veranstaltung eines Gatherings - ein Treffen vieler

Tricker*innen. Bei einem solchen Gathering werden etwa 100 bis 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Europa sowie auch Übersee zu erwarten sein. Dieses Vorhaben wurde leider durch die Pandemie und dem Dacheinsturz der Halle in Stierstadt zunächst vereitelt.

Interesse?

Erste Eindrücke vermittelt der Blick auf youtube:

HOOKED: The Biggest Tricking Gathering in the World (Amsterdam)

https://www.youtube.com/watch?v=bCOiRoLBWC0

An dieser Veranstaltung nehmen auch Tricker des TVW teil. Sofern es die pandemische Situation zulässt.

Tischtennis

Tischtennis ist die schnellste Ballsportart der Welt, die man in nahezu jedem Alter betreiben kann. Neben der Geschwindigkeit spielt beim Tischtennis Konzentration, Antizipation und Reaktionsgeschwindigkeit eine wichtige Rolle sowie die verschiedenen Spinvarianten (Topspin, Unterschnitt, etc.)

Als Spielformen gibt es Einzel und Doppel – beide Varianten werden über drei Gewinnsätze bis 11 gespielt. Der Aufschlag wechselt nach jedem zweiten gespielten Punkt. Im Doppel wechseln sich die Doppelpartner im Aufschlag/Rückschlag ab.

Der Wettkampfsport besteht aus Individual- und Mannschaftsspielbetrieb, wobei als Individualsportbetrieb der Turniersport verstanden werden kann, den man hauptsächlich im Einzel und Doppel betreibt während beim Mannschaftsspielbetrieb von September bis April des Folgejahres innerhalb einer Liga Meister ausgespielt werden. Die Mannschaften bestehen hierbei im Erwachsenensport aus bis zu sechs Spielern/Spielerinnen, im Nachwuchsbereich aus bis zu vier Spielern/Spielerinnen.

Wie sieht das Training aus?

Die Tischtennisabteilung des TV 1889 Weißkirchen bietet Training im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich an.

Das Nachwuchstraining

Kinder ab 6 Jahre können immer mittwochs beim speziellen Anfängertraining "Tischtennis ist der Hit - Mach mit" (NW Gr. 1) in die Sportart Tischtennis hineinschnuppern. Das Training ist spielerisch aufgebaut, beinhaltet koordinative Übungen und das erste Erlernen von Tischtennisschlagtechniken am Tisch. Mitzubringen sind sportliche Kleidung und Freude an der Bewegung. Freitags trifft sich die Fördergruppe (NW Gr. 2) zum Training. Dieses Angebot richtet sich an fortgeschrittene Kinder. Grundschläge werden erlernt und es findet erstmals Systemtraining statt.

Zweimal wöchentlich trainiert die Nachwuchsperspektiv- und Leistungsgruppe (NW Gr. 3) montags und mittwochs. Trainiert werden die konditionellen sowie koordinativen Fähigkeiten; die bereits erlernten Tischtennisschlagtechniken werden optimiert und Spielzüge erlernt und verbessert.

Aktuell nehmen regelmäßig bis zu 25 Mädchen und Jungen am Tischtennistraining im Nachwuchsbereich teil.

Das Erwachsenentraining (Aktive)

Das Tischtennistraining findet für den Erwachsenensport immer montags von 19:15 Uhr – 22:00 Uhr statt sowie außerhalb der Saison mittwochs von 19:30 Uhr – 22:00 Uhr.

Es gibt im Erwachsenensport keine unterschiedlichen Trainingsgruppen, jeder trainiert mit jedem und jeder profitiert von jedem. Einen speziellen Trainingsplan gibt es nicht, vielmehr können die Spielpartner individuell miteinander trainieren und ihren jeweils eigenen Schwerpunkt legen. Selbstverständlich kriegen alle, die den Schläger zum ersten Mal oder nach längerer Zeit wieder in die Hand nehmen Unterstützung und Tipps hinsichtlich Technik und verschiedene Schlagvarianten.

Das Seniorentraining

Für den Seniorensport (60+) gibt es eine eigene Trainingszeit immer dienstags von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr unter der Leitung von Wolfgang Bruns.

Die Hobbyspieler
Mit „Tischtennis für Freizeitsportler“ bietet die Tischtennisabteilung Freizeitsportlern und Hobbytischtennisspielern von jung bis alt immer sonntags von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr die Möglichkeit Tischtennis zu spielen. Voraussetzung für diese Gruppe ist, dass der Spieler oder die Spielerin nicht auf einem Mannschaftsmeldebogen gelistet ist. In dieser Gruppe steht der Spaß an der Bewegung und der schnellsten Rückschlagsportart im Vordergrund.

Gibt es Wettkämpfe?

Der TVW nimmt aktuell mit fünf Herrenmannschaften und einer Nachwuchsmannschaft (J13) am Mannschaftsspielbetrieb des Hessischen Tischtennisverbandes (HTTV) teil. Insgesamt zählt die Abteilung aktuell über 60 aktive Spieler und Spielerinnen.

An Wettkämpfen und Turnieren des Individualsportbetriebs kann jeder Spieler mit entsprechender Spielberechtigung teilnehmen. Der Verein übernimmt etwaige Startgebühren, wenn für die Farben des TVW angetreten wird.

Der TVW ist seit Jahrzehnten die erfolgreichste Tischtennisabteilung in ganz Oberursel und vertritt mit seinen Mannschaften von der Bezirksebene bis zur 3. Kreisklasse alle Leistungsniveaus.

Die erste Mannschaft wurde in den letzten Jahren mehrfach Vize-Hessenpokalsieger, Bezirkspokalsieger und Vizemeister der Bezirksliga. 

Für wen ist Tischtennis geeignet?

Für jeden. Die Altersspanne beim TVW beginnt mit sieben Jahren und geht hoch bis zu 80+. Grundvoraussetzung ist eine gute Hand-Augen-Koordination und bei Neueinsteigern eine gewisse Ausdauer die Schlagtechniken zu verinnerlichen. Dann aber ist es eine sehr abwechslungsreiche und tolle Sportart!

Wann kann ich anfangen?

Interessierte sind bei uns jederzeit herzlich willkommen! Wir freuen uns über Spieler und Spielerinnen aller Altersklassen, die sich unserem Verein anschließen möchten.

Im Nachwuchsbereich gilt grundsätzlich je früher desto besser! Wir empfehlen mit einem Alter ab ca. 7 Jahren mal beim Vereinstraining vorbeizuschauen. Auch ein später Einstieg im Jugendalter ist natürlich ohne Probleme möglich.

Kann ich mich verletzen?

Die Verletzungsgefahr beim Tischtennis ist äußerst gering.

Was gibt es noch Besonderes zu berichten?

Neben sportlichem Ehrgeiz wird beim TVW vor allem auch die Geselligkeit, das Miteinander und der gegenseitige Respekt großgeschrieben! Jeder ist willkommen mal reinzuschnuppern. Für Kinder die zum ersten Mal spielen wollen, haben wir sogar eine Sammlung an Anfängerschläger, die wir zur Verfügung stellen können.

Tischtennisgruppe

 

 Ansprechpartner

Abteilungsleiter: Felix Uhmann                                    

0176 / 61303392 | tt [at] tv-weisskirchen.de

Jugendleiter: Ulrich Blaschke

06171 / 75158  | tt(at)tv-weisskirchen.de


Links

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Hessischer Tischtennisverband

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Ergebnisdienst der TT-Vereine Deutschlandweit
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TT Kreis Hochtaunus
http://hochtaunus.httv.de/

Website TT Bezirk West
http://www.tt-bezirk-west.de/

TVW-Turnjungs bei den Hessischen

Image Bei den Hessischen Meisterschaften in Groß Linden waren gleich 4 TVW-Nachwuchsturner am Start. Betreut wurden die Kids bei diesem wichtigen Wettkampf von Bundesligaturner Julian Peters.

Volleyball

Was ist Volleyball?

Volleyball wird von zwei Mannschaften auf einem Spielfeld gespielt, das von einem Netz in zwei Hälften unterteilt ist. Ziel ist es, den Ball so über das Netz zu bewegen, dass er das gegnerische Spielfeld berührt. Dazu darf die Mannschaft den Ball drei Mal berühren (zusätzlich zum Blockkontakt).

Wie sieht das Training aus?

Im Volleyballtraining werden Schlag- und Aufschlagtechniken, Spieltaktiken, Ballannahme, das Stellen und das Blocken des Balls sowie Schlaghärte und Schlaggenauigkeit geübt. Dies geschieht bei uns aber meist nicht in separaten Übungen sondern in den Trainingsspielen. Volleyball-Spielregeln des internationalen Volleyballverbandes (FIVB) (Auszüge aus der Übersetzung der englischen Ausgabe von Hermann Schwind).

Wir sind zwar eine Freizeit-Volleyball-Gruppe, aber mit einem gewissen Leistungsanspruch, da die meisten Alt-Volleyballer sind. Deshalb besteht das Training auch fast ausschließlich aus Trainingsspielen regelmäßig in der Übungsstunde.

Gibt es Wettkämpfe?

Wir spielen mit unserer Mannschaft in der Breiten- und Freizeitsport-Runde des Hessischen Volleyballverbandes (HVV) und sind seit einigen Jahren Abonnement-Zweiter.

Für wen ist Volleyball geeignet?

Volleyball kann eigentlich jeder spielen, der etwas Ballgefühl hat und Hallensport mag. Es ist ein Vorteil, wenn man schon einmal andere Rückschlagspiele (Tennis, Squash oder Badminton) gespielt hat.
Wegen unserer speziellen Struktur sollten neue Spieler/Innen aber zumindest schon 16 bis 18 Jahre alt sein und bereits Volleyball-Spielpraxis haben.

Wann kann ich anfangen?

Eigentlich am nächsten Donnerstag. Es sind nur Hallenschuhe und Sportkleidung erforderlich.

Kann ich mich verletzen?

Volleyball ist eine Sportart mit einem geringen Verletzungsrisiko, da es keine Zweikämpfe gibt.
Jedoch belasten die schnellen und abrupten Bewegungen sowohl die Gelenke als auch die Muskulatur, Bänder und Sehnen.

Was gibt es noch Besonderes zu berichten?

Wir sind keine so ganz junge Mannschaft mehr und legen neben dem sportlichen Engagement auch Wert auf Geselligkeit, z. B. lassen wir die Übungsstunde fast immer mit einem gemeinsamen Besuch in einer Gaststätte ausklingen.
Und wir unternehmen auch in den trainingsfreien Zeiten etwas gemeinsam.
Tradition hat hier besonders unser Fahrrad-Wochenende, an dem wir, auf 2 Tage verteilt, zwischen 90 und 120 km zurücklegen.
Und wir sind stets auf der Suche nach motivierten und geselligen Spielern, die einer harmonischen Truppe beitreten wollen.

Wissenswertes rund um die Sportart Volleyball

Historie des Volleyballs
Ende des 19. Jahrhunderts (vermutlich 1895) wurde das Spiel in den USA von einem Sportdirektor des YMCA als Zeitvertreib für ältere Mitglieder entwickelt. Es galt als sanfte Alternative zum Basketball und enthielt charakteristische Eigenschaften aus Tennis und Handball. Das Feld war damals kleiner und das Netz niedriger als heute. Die Anzahl der Spieler und der Ballkontakte waren noch nicht beschränkt. Bei einem Fehlaufschlag gab es wie beim Tennis einen zweiten Versuch.
Später verbreitete sich die Sportart über Kanada (ab ca. 1900) in die ganze Welt. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Spiel von amerikanischen Soldaten in Osteuropa eingeführt, wo er sich schnell zu einem sehr beliebten Sport entwickelte. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitete er sich über den gesamten Kontinent. Insbesondere von osteuropäischen Mannschaften wurden Techniken (Blocken, Baggern und Angriffe aus der hinteren Reihe) und Taktiken (das 5-1-System) eingeführt.

Historie des Volleyballs in unserem Verein
Nach den Olympischen Spielen von München (1972) setze ein regelrechter Volleyball-Boom ein, der auch den Hochtaunuskreis ergriff. Als 1975 Spieler und Spielerinnen der Volleyballmannschaften der Gesamtschule Stierstadt (die von Gerd Benner trainiert wurden) vor dem Schulabschluss standen, aber weiterhin gemeinsam Volleyball spielen wollten, ergriff Gerd Benner die günstige Gelegenheit und integrierte sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft in unseren Verein.
In der Folge nahmen wir mit einer Damenmannschaft und z. T. sogar mit 2 Herrenmannschaften am Spielbetrieb des Hessischen Volleyball-Verbandes (HVV) teil.
Bedingt durch Spielermangel löste sich zuerst die Damenmannschaft auf und 1990 kehrten auch die Männer dem HVV den Rücken und wechselten in die Gaurunde des Turngau Feldberg. Hier wird insbesondere der Einsatz von Spielern nicht so stark reglementiert (es ist keine Spielerlizenz erforderlich, der Einsatz von Frauen in Herrenmannschaften ist möglich).
Nach vielen von uns gewonnenen Titeln endete, nach Absprache des Hessischen Turnverbandes mit dem HVV, mit der Saison 2006/2007 die Ära der Volleyballgaurunde. In dieser letzten Saison wurden wir mit 10 Punkten Vorsprung ungeschlagen Gaumeister, und können uns auch heute noch als aktuell gütiger Gaumeister betrachten.
Da gemäß der Vereinbarung von Turn- und Volleyballverband, seit der Saison 2007/2008 die Volleyballrunden in Hessen nur noch unter der Regie des HVV ausgetragen werden, spielen wir seitdem in der Breitensport-/Freizeitrunde des HVV. Hier konnten wir, nach 2 zweiten Plätzen in den ersten beiden Spielrunden, in der Saison 2009/2010 erstmals die Meisterschaft gewinnen. 

Spielcharakteristik
Der Ball wird durch einen Aufschlag ins Spiel gebracht, bei dem der Aufschläger den Ball über das Netz zum Gegner schlägt. Jeder Ballwechsel dauert so lange, bis der Ball den Boden, die Decke oder Wände berührt, von einer Mannschaft nicht regelgemäß gespielt wird oder sonst ein Verstoß begangen wird. Für einen gewonnen Ballwechsel erhält die Mannschaft einen Punkt. Hat die annehmende Mannschaft den Ballwechsel gewonnen, erhält sie zusätzlich das Aufschlagrecht und ihre Spieler bewegen sich um eine Position weiter (Rotation). Die Wertung des Spiels wird in Punkte und Sätze unterteilt und Gewinner eines Spiels ist die Mannschaft, die 3 Sätze für sich entscheiden kann (BEST OF FIVE).
Wenn die den Aufschlag annehmende Mannschaft das Aufschlagrecht gewinnt, rotieren die Spieler um einen Platz im Uhrzeigersinn. Befinden sich Spieler während des Aufschlags auf einer falschen Position, wird dies als Fehler geahndet.

Charakteristik der Ballberührungen (der Schläge)
Der Ball darf mit jedem Körperteil berührt werden. Der Ball muss geschlagen und darf nicht gefangen und/oder geworfen werden. Er kann in alle Richtungen zurückgeprallt werden. Der Aufschlag (Service) eröffnet die jeweilige Spielaktion; der Ball wird vom rechten Spieler der hinteren Reihe, aus der Aufschlagzone, in die gegnerische Spielhälfte geschlagen.
Als Angriffsschlag gelten Schläge, die den Ball übers Netz zum Gegner befördern sollen, mit Ausnahme von Aufschlag und Block.