Zeltlager beim TVW

By Plimun Web Design

Zeltlager Berichte

Zeltlager 2012 in Bundenbach

Zeltlager Voranmeldung
Anhänge:
DateiDateigrößeZuletzt geändert
Diese Datei herunterladen (Voranmeldung Zela Kopie.pdf)Zeltlager 2012: Info und Voranmeldung10702 Kb12.04.2012 11:44

Zeltlager 2007 Tambach-Dietharz

...aus der Sicht der Gägerin Jesa, einer objektiven, unbestechlichen Kritikerin; allgemeinverständlich und sachlich geschrieben.

1. feuer

Ach ja, und da waren sie endlich wieder, die ersehnten letzten zwei Wochen der Sommerferien, auf die ein echter Zeltlä ger bereits 351 Tage lang gewartet hat. Mit Krims und jeder Menge Krams, ohne den Hut des Titzon Leonhard, dafür diesmal aber mit Flaggen in mehr als ausreichender Zahl... mit heiliger St.-Zela-Traudl und heiligem St.-Zela-H ans (ohne dessen Tasch enlampe allerdings, denn über 45 Jahre Zeltlagererfahrung reichen nicht aus zu wissen, dass diese einem unter gewissen Umständen von Nutzen sein könnte...) brausten wir los, grobe Richtung Thüringer Wald. Kamen auch alle an. Und waren dann quasi da.

Und dann ging’s ab.

Sanft wie ein Seidenschleier legte sich der unvergleichliche Zela-Zauber über alles; jener Zauber, der es uns jedes Jahr ermöglicht, ein komplettes intaktes Miniaturleben auferstehen zu lassen, und die Außenwelt – braucht doch sowieso kein Mensch! Wohnst du noch oder zeltlägerst du schon?

Es ist quasi  Therapie für alles und gegen alles:3. martins kampf
Wühlen in
2. schwarzes bild deinem Inneren wüste Aggressionen? Wir geben dir ein Beil in die  Hand, stellen    dich im Wald ab und gehen in De  ckung (wieso ist bei den Bildern zum Thema Aggressionen immer mein Freund zu sehen ?). Beschäftigt dich schwerer Liebeskummer? Hier gibt’s das, den und die Richtige(n) für Jeden, und am Ende isses garantiert n och s chlimmer als zu Beginn!
Gehen dir zu Hause Schule und Arbeit auf den Sack? Keine Angst, w
 ir schütten dich so mit Küchendienst, Nachtwache und gerne auch speziell erfundenen Extraaufgaben  zu, dass dir deine bisherigen Probleme gering erscheinen...

4. schlammcatch
Es war der gelebte Traum von Einigkeit und ... (Recht? Nö!) und Freiheit, von Sternenhimmel un d Platzregen.  Letzterer b esc herte uns eine Schlammwüste, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat und fortan konnten wir uns entscheiden: Barfuß oder Gummistiefel, dazwischen gab’s nix. Aber kaum erwähnenswert für einen Zeltläger, vor allem, wenn er mit einer Runde hocherotischen Schlammcatchens getröstet wird.

Auch ein H5. flo-martin getarntighlight: Das traditionsbeladene Nacht-Geländespiel Er-Kaputt, und auf WU-ndersame Weise... ach, ich sag’ nichts. Hab’s sowieso schon verschissen bis ins nächste Jahrtausend (dafür hast du mich im Nacht-OL plattgemacht).
Doch bleibe
n wir bei der Nacht; jener Zeit, in der im Zeltlager grundsätzlich die seltsamsten und mysteriösesten Dinge geschehen. So kam es denn, dass einmal – der Morgen graute bereits schrecklich schön – wüste Halunken über das Lager herfielen, mit grauenhaftem Gebrüll und bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet – leider verfehlten sie ihre Wirkung knapp, denn ein hübsches Blumenkränzchen auf de6. wu verkleidetm Haupte des Einen, wohl zur Tarnung gedacht, ließ den Schrecken in unbändiges Gekicher übergehen...
Viel gruseliger dagegen die nächtlichen Äußerungen der Lagerteilnehmer: Ein schaurig geflüstertes „Ich will zum Mond. Jetzt!“ ging beinahe unter im Lärm des Schreis: „AU AU AU AU AU!“, der einige – mich – mit kaltem Schrecken in den Gliedern zusammenfahren ließ. Geile Scheiße. Wir vermieden es pietätvoll, uns dem Zelt der beiden Turteltauben zu nähern, die stets ihre „Liegeposition“ im Vier-Mann-Zelt nicht mit „links rechts“ und „links links“, sondern mit „links oben“ und „links unten“ anzugeben pflegen. Kinder? KINDER!!! Dies nur einige Beispiele der reichlich vertretenen nächtlichen Konversationen. Eher schwer verständlich in der Aussprache und Grammatik war dagegen jener Furcht einflößende Ork, dem offensichtlich zuvor jemand genüsslich eine weiße Hand in die Fr... geschlagen hatte, und der brüllend und mordend unter fast gekonntem Einsatz brennender Pfeile einen heimtückischen Mordanschlag auf meinen Bruder verübte. Da f̈ällt mir ein, dass ich mit dem noch eine Rechnung offen habe; Glück für ihn, dass er unfähig daneben schoss.

7. runensteineDer Thüringer Wald haut einen um. Reich an Geheimnissen, Fabelwesen, Runensteinen, Doppeläxten und traumhaften Nebellandschaften bescherte er uns allen (in Z8. waldorchesterusammenarbeit mit Willi, Heike und Traudl) eine Pilzfüllung bis Oberkante Unterlippe. Und wie jedes Jahr erstaunlich und erfreulich, dass das Krankenhaus uns nicht kennen lernte – zumindest nicht wegen Pilzvergiftung.
Aber eines wusste auch der Thüringer Wald nicht: welch ungeahnte musikalische Kräfte in ihm stecken! Klingt komisch, is’ aber so: Die Lagerleitung wurde dank unserer talentierten Zeltläger von einem Waldkonzert erster Güte verwöhnt, heidenei, war das ein Ohrenschmaus! Vielen Dank hier nochmal!

Kreativ waren wir bis zum Abwinken. Mittlerweile ist die Überzeugung groß, dass wir eine autarke Kommune eröffnen könnten – sie hieße Kommune 23719 – denn wir sind bestens in der Lage, Schmuck und Einrichtungsgegenstände zu produzieren, Körbe zu flechten, zu
9. bilderreihe
filzen und Kleidung zu färben, desweiteren können wir Spatzenschleudern und Luftabwehrraketen zur Verteidigung bauen, schräge Vögel halten – bisherige Zuchtversuche sind allerdings gescheitert – Lehmziegel organisieren und dann sinnlos in der Gegend herumliegen lassen, ehrenvolle bierernste Zeremonien mit Feueropfern und Bannerhuldigung
abhalten, blablabla...

Einen Absatz für s10. maulwurfich wert: Der Platzwart. Emsig wie ein kleines Mäuschen (auch in der Körpergröße vergleichbar) schuftete er tagein, tagaus, immer großzügig einen bedeutungsvoll missbilligenden Blick für uns übrig, die wir es wagten, unsportlich auf der Aschebahn rumzugammeln und sportlich über das Sportplatzgeländer zu hüppen. Just zu jeder Essenszeit düste sein kleines Mähmaschinchen eifrig mit brüllendem Motor an uns vorbei, hin und her, hin und her...
Die mit dem Nagelscherche
n gepflegte Rasenfläche wurde Tag und Nacht mit sanftem „Pft – pft – pft“ gewässert – wer unter uns leidet nicht an dem Entzug dieses ach so lieb gewonnenen Rauschens – und wir lachten uns krank und eckig, als am Abreisetag drei prächtige Maulwurfshügel im perfekten Fußballrasen prangten. ACH SCHEISSE! Wir hätten was dafür gegeben, im schaurigen Moment des Entdeckens den Platzwart in Bild und Ton festzuhalten.

12. gesa-mark WUI

Jungs un11. runenkreisd Mädels: danke, dass wir es mit uns so fabelhaft ausgehalten haben; wir sind alle Jahre wieder ein einziges riesiges Hand in Hand in Zeitlupe über eine Blumenwiese tänzelndes Traumpaar, kleine Herzchen in den Pupillen – auch wenn wir dann und wann nach außen hin wie ein prügelnder, lebensmüder, paramilitärischer Haufen zerlumpter Verrückter wirken mögen...
Gerne auch mit Tätowierung oder mit Strichliste im Gesicht (schulligung, musste doch noch mal sein). 


Eure Gesi

Anhänge:
DateiDateigrößeZuletzt geändert
Diese Datei herunterladen (Zeltlager 2007 Tambach.pdf)Zeltlager 2007 Tambach-Dietharz2168 Kb25.06.2011 20:04
Sie sind hier: Die Abteilungen Zeltlager Aktuelle Berichte